Samstag, 16. Mai 2015

Im Licht - Finsternis: warum dieser Erfolg?

Die ersten Wochen nach den Herauskommen des Buches waren hart: hier und da tröpfelten Bestellungen rein, aber nichts spruchreifes.
Der Erfolg kam schlagartig, als wäre irgendein Schalter umgelegt worden. Ich denke, die Leute empfehlen sich gegenseitig das Buch.
Es zeigt, dass die Menschen nach mehr verlangen, als reine, oberflächliche Unterhaltung. Die philosophische Realismusdebatte mag ein nicht ganz einfaches Thema sein, aber die Menschen sehnen sich danach, die Welt zu verstehen. Man muss sich vorstellen, dass über 2000 Jahre der Atomismus das einzige Modell war und plötzlich kommen Begriffe, wie Welle-Teilchen-Dualismus, Materie-Eigenschaften des Lichts, Relativitätstheorie,  Heißenbergsche Unschärferelation. Die Welt, wie sie jahrtausende Jahre lang verstanden wurde, steht auf dem Kopf. Ein Buch das die Realismusdebatte als Thema hat, traf einfach den Nagel auf den Kopf. Darum wird es gelesen.
Mit hineingearbeitet sind Themen, wie Jugendkult, bzw. die wissenschaftlichen Hintergründe des Alterns.
Es gab immer wieder Bücher, die über die reine Unterhaltung hinausgingen und gerade deswegen ein Erfolg wurden. Mir fällt dazu ein "Zen or the Art of Motorcycling Maintenance", "The Shack".
Übersetzungen für andere Länder laufen in der Zwischenzeit. All das ist mehr als ich jemals erwartet hätte.
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